Hirschhausen und das große Vergessen
Hirschhausen und das große Vergessen
Krischan DIETMAIER
Deutschland
Etwa 1,8 Millionen Menschen leben derzeit in Deutschland mit Demenz. In unserer zunehmend überalterten Gesellschaft ist die Krankheit längst zu einer der größten medizinischen und sozialen Herausforderungen geworden. Doch was wissen wir heute über die Ursachen, die verschiedenen Demenzformen, die Möglichkeiten der Therapie und der Vorbeugung?
In seiner neuen Dokumentation begibt sich Dr. Eckart von Hirschhausen auf eine sehr persönliche Spurensuche, denn auch seine Familie ist von Demenz betroffen. Eckart von Hirschhausen lässt sich im Deutschen Zentrum für neurogenerative Erkrankungen (DZNE) in Bonn umfassend darauf testen. Immer wieder stellt er sich dabei seiner eigenen Angst, an Demenz zu erkranken und will wissen, was er selbst präventiv tun kann. Ein Vorbild ist Willy Bartz: Der 90-Jährige hält sich mit einem selbst entwickelten Fitness-Programm in seiner Wohnung fit und ist Teil der „Super-Ager-Studie“ an der Uni Magdeburg. Eckart von Hirschhausen will auch ein Super-Ager werden - sein persönliches Fitnessprogramm: Tischtennis mit links, für ihn als Rechtshänder körperliche und geistige Herausforderung zugleich.
„Hirschhausen und das große Vergessen“ ist eine Produktion der Bilderfest GmbH (Buch und Regie: Krischan Dietmaier, Produzent: Anne Steinkamp) im Auftrag des WDR (Redaktion: Anja Richter) für Das Erste.
Filmgespräch im Anschluss mit:
Daniele Jörg, Redaktionsleitung Quarks/WDR
Krischan Dietmaier, Regisseur und Autor
Willy Bartz, Super-Ager
Prof. Markus Otto, Direktor der Klinik für Neurologie am Universitätsklinikum Halle
- Programm
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Freitag 31.10.2025 16:0017:30 Pop-up cinema @Kaufhaus